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Strom
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Privatkunden

Information neue Tarifstrukturen

Das bisherige Doppeltarifmodell war darauf ausgelegt, dass aufgrund der Überproduktion in der Nacht der Stromverbrauch wenn immer möglich in die Nachtstunden verlegt wurde. Der enorme Zubau an Photovoltaikanlagen sowie Energiespeicher und Elektromobilität haben dazu geführt, dass sich die Produktions- sowie Verbrauchsverhalten geändert haben. Die Kunden sollen frei über ihren Verbrauch und die Steuerung ihrer Geräte entscheiden können.

Das Doppeltarifmodell (Hoch- und Niedertarif) wird deshalb per 01.01.2021 durch ein Einheitstarifmodell ersetzt. Das bedeutet, dass 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr der gleiche Tarif zur Anwendung kommt.

Mit den neuen Stromprodukten erhält der Kunde mehr Freiheiten und zusätzlich wird das System vereinfacht. Das neue Tarifmodell setzt auf die volle Flexibilität der Kunden. Bisher wurden Anlagen wie Boiler und Wärmepumpen von den TBG gesteuert. Mit dem neuen Tarifmodell steht es jedem Kunden (ausgenommen Mietern in Mehrfamilienhäusern, bei denen nicht jede Wohnung von einem separaten Boiler Gebrauch macht) frei zur Auswahl, ob sie die Anlagen von den TBG steuern lassen möchten oder selbst steuern wollen. Wenn die Steuerung weiterhin von den TBG ausgeführt werden darf, profitieren die Kunden von einem Rabatt. Die TBG haben mit der Steuerung die Möglichkeit zu Spitzenlasten die Wärmepumpe zu sperren und können im Gegenzug bei genügend vorhandener Energie die Brauchwasserboiler laden. Der Kunde entscheidet somit selbst über die Verwendung seiner Geräte. Die Einführung der neuen Tarife ist für die Kunden grundsätzlich kostenneutral.

Die neuen Produkte sind zudem von rein ökologischer Qualität und in Kombination mit der gewonnenen Flexibilität ein erster Schritt in die neue Energiezukunft.

Nutzen Sie unseren Strompreisrechner um die allfälligen finanziellen Auswirkungen des Systemwechsels zu sehen.